Lust auf ... einen Kaffee ?

Heute stelle ich euch mal meinen Lieblingskaffe vor. Nein, nein - cuculoris.de ist nicht über Nacht zur Verkaufsplattform für koffeinhaltige Heißgetränke geworden. Es geht mir nicht darum, ein bestimmtes Markenprodukt zu präsentieren, sondern darum, euch eine ganz bestimmte Art der Kaffeezubereitung näher zu bringen. Natürlich mit Schwerpunkt auf den Fotos. Schon eine Ahnung, um was es geht?

Hauptdarsteller im Detail

Hier in voller Größe ein zentrales und charkteristisches Element.

Viele werden jetzt natürlich schon wissen, wie ich meinen Kaffee heute zubereite. Für alle, die einen weiteren Hinweis im Bild möchten, bitteschön:

Es ist die klassische Herdkanne, manchmal auch Bialetti, ihrem Erfinder Alfonso Bialetti zu Ehren, genannt. Aber ganz ehrlich: ich besitze nicht das Original. Als Einsteiger habe ich mir vor Jahren hier eine sehr günstige Kanne gekauft.

Und was soll ich sagen: sie hält und hält... Und anders als andere 'Billigprodukte' liefert sie köstlichen Kaffee ohne metallischen Beigeschmack. Sehr empfehlenswert! Und für dieses 'kleine Juwel' gibt es sogar Ersatzteile. Nur für den Fall, dass mal das Sieb oder der Gummiring ersetzt werden muss. Habe das Zubehör unbenutzt in meiner Schublade liegen...


Die Zutaten - nur die üblichen Verdächtigen...

Natürlich - die Bohne. Ich habe meinen Favoriten, aber das ist oft eine Sache des persönlichen Geschmacks. Hier mal ein persönlicher Geheimtipp. Der ist bereits gemahlen aber dennoch hervorragend. Und in der Dose bleibt er schon eine Weile 'frisch'. Wer Kaffeebohnen verwendet,

sollte auf den Mahlgrad achten. Der liegt idealerweise in der Mitte zwischen sehr fein bei Siebträgermaschinen für Espresso und sehr grob für die French-Press-Kanne, auch als Bodum-Kanne bekannt. Generell gilt bei der Kaffeezubereitung, je kürzer die Kontaktzeit mit dem Wasser, desto feiner der Mahlgrad.

Die weiteren Zutaten:

Wasser & Strom - klar !

Wichtig beim Wasser: ich fülle nur vorgewärmtes Wasser in den Topf!!! Ganz heiß aus der Leitung reicht. Das Metall reagiert 'nervös', wenn es kalt auf die Wärmequelle kommt. Dies kann den Kaffeegenuss negativ beeinflussen, z.B. durch metallischen Beigeschmack.


Die Zubereitung

Also dann, auf geht's: ich fülle das vorgewärmte Wasser bis kurz unterhalb des Ventils ein.

Den gemahlenen Kaffee fülle ich dann in den Zylinder ein. Dies passiert ganz ohne Druck, nur das Pulver bis zum Rand einfüllen und sauber glatt streichen.

Etwa so:

und auf geht's in die 'heiße' Phase. Gleich ist es soweit - ich freu' mich ...


Die Kanne macht jetzt auf dem Herd ihren Job. Den stelle ich auf maximal 2/3 der höchstmöglichen Leistung. Das dauert dann vielleicht etwas länger, aber hier steht der Genuss vor dem schnellen Heißgetränk - es lohnt sich !!!

 

Das ist dann ein guter Zeitpunkt, die Tassen aus dem Schrank zu holen und den Zucker bereit zu stellen. In meinen Kaffee aus dem Vollautomaten oder aus der French-Press-Kanne kommt weder Zucker noch Milch noch sonst irgendetwas rein. Aber den Mokka aus der Herdkanne muss ich mit Zucker trinken. Der gehört zum absoluten Mokka-Genuss einfach mit dazu...

Aber auch das ist natürlich wieder eine Sache des persönlichen Geschmacks. Es gibt meines Wissens kein 'so-trinkt-man-den-Kaffee-aus-der-Herdkanne-Gesetz' ...


Finale ...


Erst fängt es leicht an zu brodeln, dann schnuppert es schon angenehm nach Kaffee. Kommt dann noch ein leises Zischen dazu, wird es Zeit für mich, die Kanne vom Herd zu nehmen. Dies auch dann, wenn der Brühprozess noch läuft. Den Rest schafft die Kanne dann auch ohne aktive Hitze von unten. Und dann ist es endlich soweit: Zeit für Genuss auf ganz hohem Niveau - einfach lecker !!!

Lasst es euch schmecken - und jetzt bin ich hier raus und genieße meinen Mokka!

Im folgenden 'Abspann-Foto' dann noch mal alle beteiligten 'Models' erschöpft nach dem Shooting :-) bis demnächst ...


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