nah dran: am Kraftwerk

Eines vorab: dies ist kein umweltpolitischer Beitrag und er soll nicht richten über ökologischen Sinn oder Unsinn von Braunkohlekraftwerken. Gut ist beim Thema Umwelt und Naturschutz, wie bei allen anderen Themen des täglichen Lebens auch, dass man nicht nur eine Seite betrachtet, sondern jede Thematik aus mehreren Richtungen ausleuchtet. Ich für mich bin zu dem Schluss gekommen: Atomkraft geht gar nicht. Alle anderen Energieformen müssen kritisch betrachtet und Für & Wider gegeneinander aufgerechnet werden. Unsere moderne Welt hat durchaus ihren Preis. Bevor ich jetzt aber doch noch in einen umweltpolitischen Grundsatzbeitrag abdrifte, hier meine Kraftwerks-Eindrücke im Foto:

Noch ein paar Worte zur Bildbearbeitung: schon bei der Produktion der Fotos bzw. auch schon bei der Planung des Beitrages war für mich klar, dass ich den Fotos aus dramaturgischen Gründen die Farbe entziehe. Graustufen war der Plan, weil sie halt die strenge der Technik und auch die latent vorhandene Bedrohung dieser Großanlagen am besten wiedergeben. Dies habe ich dann auch beim ersten Foto so umgesetzt und das, obwohl der durch die lange Belichtungszeit entstandene Lichtstreifen eines vorbeifahrenden Autos (normalerweise immer ein Hingucker) dadurch quasi in der  Bedeutungslosigkeit versinkt. Als kleine 'Wiedergutmachung' habe ich dann genau dieses Foto zum aktuellen 'Foto der Woche' erkoren. Bei wenigen Fotos benutzte ich dann eine Sepia-Tönung in unterschiedlichen Ausprägungen, einfach nur, weil es mir stimmiger erschien. Dies ist aber lediglich - wie fast alles hier auf cuculoris.de - Folge meiner subjektiven Betrachtung.

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